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Hitzeschutzfolie für Fenster

Hitzeschutzfolie für Fenster

Wenn die Sonne durch die Fenster heizt, hilft eine Hitzeschutzfolie: Sie reflektiert oder absorbiert die Sonnenstrahlung und senkt die Raumtemperatur spürbar. Je nach Fenstertyp und Montageort stehen verschiedene Folientypen zur Wahl.

Stärkster Hitzeschutz

Sonnenschutzfolie für außen

Außenfolien reflektieren die Sonnenstrahlung, bevor sie das Glas durchdringt. Das ist die wirksamste Methode gegen Hitze: Bis zu 90 % der Sonnenenergie werden abgewiesen. Geeignet für fast alle Verglasungstypen, auch Dachfenster und Isolierglas.

  • Bis zu 90 % Hitzeschutz, da die Strahlung vor dem Glas reflektiert wird
  • Geeignet für Isolierglas, Doppelverglasung und Dachfenster
  • Hartcoat-Beschichtung: kratzfest und witterungsbeständig
Alle Außenfolien ansehen
Einfache Montage

Sonnenschutzfolie für innen

Innenfolien werden von der Raumseite auf die Scheibe geklebt. Sie absorbieren und reflektieren die Sonnenstrahlung nach dem Glasdurchgang. Der Hitzeschutz ist etwas geringer als bei Außenfolien, dafür ist die Montage einfacher und die Kosten niedriger.

  • Bis zu 80 % Hitzeschutz bei deutlich niedrigeren Kosten
  • Einfache Montage von innen, auch im Obergeschoss
  • Zusätzlicher Blendschutz und Sichtschutz durch Spiegeleffekt
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Ohne Kleber

Statische Hitzeschutzfolie

Die statische Variante haftet ohne Kleber durch Adhäsion auf dem Glas. Sie lässt sich jederzeit rückstandsfrei abnehmen und wieder anbringen. Ideal für Mietwohnungen und saisonalen Einsatz: Im Sommer aufbringen, im Winter abnehmen.

  • 80 % Hitzeschutz, vergleichbar mit selbstklebenden Folien
  • Rückstandsfrei abnehmbar und wiederverwendbar
  • Perfekt für Mietwohnungen und saisonalen Einsatz
Statische Folie ansehen

Welche Hitzeschutzfolie passt zu Ihrem Fenster?

Eigenschaft Außen Innen Statisch
Hitzeschutz Bis zu 90 % Bis zu 80 % Bis zu 80 %
Verglasungstypen Fast alle Einfachglas Einfachglas
Montage Von außen Von innen Von innen
Rückstandsfrei entfernbar Eingeschränkt Eingeschränkt
Haltbarkeit Bis 10 Jahre Bis 10 Jahre Bis 10 Jahre

Welche Folie für welche Situation?

Die richtige Wahl hängt vom Fenstertyp, der Erreichbarkeit und dem gewünschten Hitzeschutz ab.

Dachfenster

Dachfenster heizen sich im Sommer am stärksten auf, da die Sonne fast senkrecht einfällt. Hier ist eine Außenfolie Pflicht: Innenfolien können auf Dachfenstern zu thermischem Glasbruch führen. Die Außenmontage bietet zudem den besten Hitzeschutz.

Empfehlung: Sonnenschutzfolie außen

Büro und Arbeitsplatz

Große Fensterfronten in Büros bedeuten viel Wärme und Blendung am Bildschirm. Eine Sonnenschutzfolie senkt die Raumtemperatur und reduziert die Blendung gleichzeitig. Bei Einfachverglasung reicht eine Innenfolie, bei modernerer Verglasung ist Außenmontage nötig.

Empfehlung: Außenfolie oder Innenfolie je nach Glastyp

Mietwohnung

In der Mietwohnung muss die Folie rückstandsfrei entfernbar sein. Die statische Hitzeschutzfolie haftet ohne Kleber und kann beim Auszug einfach abgenommen werden. Auch saisonaler Einsatz ist damit möglich: Im Frühling aufbringen, im Herbst abnehmen.

Empfehlung: Statische Sonnenschutzfolie

Häufige Fragen zu Hitzeschutzfolien

Hitzeschutzfolie und Sonnenschutzfolie bezeichnen dasselbe Produkt. Beide Begriffe beschreiben eine Fensterfolie, die Sonnenstrahlung reflektiert oder absorbiert und so die Raumtemperatur senkt. Der Begriff Hitzeschutzfolie betont den Wärmeeffekt, Sonnenschutzfolie den Schutz vor Sonneneinstrahlung.

Je nach Folientyp und Tönungsstärke reduziert eine Hitzeschutzfolie die Sonnenenergie um bis zu 90 %. Außenfolien sind dabei wirksamer als Innenfolien, da sie die Strahlung bereits vor dem Glas reflektieren. Bei Innenfolien liegt die Reduktion bei bis zu 80 %.

Auf Isolierglas, Wärmeschutzglas und Doppelverglasung darf nur eine Außenfolie montiert werden. Innenfolien können auf diesen Glastypen zu thermischem Glasbruch führen, da sich der Scheibenzwischenraum zu stark aufheizt.

Ja, eine Hitzeschutzfolie reduziert den Lichteinfall. Je stärker der Hitzeschutz, desto dunkler die Folie. Dunkle Folien lassen ca. 16-20 % Licht durch, mittlere Tönungen ca. 30 %. Für Räume, die hell bleiben sollen, empfiehlt sich eine helle Variante mit geringerem Hitzeschutz.

Im Winter reduziert die Folie auch den solaren Wärmegewinn durch die Fenster. In Räumen mit starker Sonneneinstrahlung (Wintergarten, Südfenster) kann das auch im Winter gewünscht sein. Für rein saisonalen Einsatz eignet sich die statische Variante ohne Kleber.

Die Folie wird mit Wasser und etwas Spülmittel auf die saubere Glasfläche aufgebracht. Innenfolien können Sie selbst montieren, für Außenfolien im Obergeschoss empfehlen wir einen Fachbetrieb. Das Montagekit mit Rakel und Cutter ist bei uns im Shop erhältlich.

Selbstklebende Folien lassen sich durch Erwärmen mit einem Föhn und langsames Abziehen in der Regel rückstandsfrei entfernen. Die statische Variante haftet ohne Kleber und kann jederzeit abgenommen und wieder angebracht werden.

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